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Nur gemeinsam stark

23 Mai

Mittelständische Unternehmen fungieren oft als Dienstleister großer Unternehmen. Sie bekommen meist genaue Vorgaben und befinden sich in großer Abhängigkeit ihrer Auftraggeber. Umgekehrt sind Großunternehmen auf kleine oder mittlere Unternehmen als Zulieferer und Partner angewiesen.

Wie sich diese gegenseitigen Beziehungen in der Praxis auswirken, untersucht eine neue Studie des IfM-Bonn zum Thema „Globale Vernetzung, Kooperation und Wertschöpfung im Mittelstand“.

Diese globalen Wertschöpfungsketten werden auch beim kommenden G 20-Gipfel in Hamburg Thema sein. Im Vorfeld diskutierten dieser Tage Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, mit Wissenschaftlern und Vertretern von Wirtschaftsverbänden über das Thema „Mittelstand zwischen Abhängigkeit und Selbstbestimmung“.  Dabei kamen sie zu der Erkenntnis, dass die deutsche Wirtschaft dank der – auch zum Großteil digitalisierten – Zusammenarbeit von „Klein und Groß“ so stark ist, jedoch auch auf Hinsicht mehrerer Faktoren, wie z.B. die Datensicherheit, diese Kooperationen mehr unterstützt werden müssen.

Hier geht es zu Studie. (pdf, 62 Seiten)

Jobkiller Industrie 4.0?

18 Mai

Kostet die Digitalisierung Jobs? Bislang zumindest noch nicht im größeren Umfang. So das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 2.032 Betrieben für eine gemeinsame Erhebung durch das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Allerdings sind auch erst in 18 Prozent der Unternehmen 4.0-Technologien zentraler Bestandteil, wobei hier Dienstleister deutlich die Nase vorne haben. 31 Prozent der Unternehmen haben sich noch nicht mit der Nutzung neuer digitaler Techniken beschäftigt.

 
Um nicht „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen – z. B. Software-Firmen mit Handwerksbetrieben – wurde für die Auswertung der sekundäre Sektor (Produzenten) vom tertiären Sektor (Dienstleistungen) getrennt und innerhalb dieser Sektoren zusätzlich nach wissensintensiven und nicht-wissensintensiven Bereichen unterschieden. Auch Hersteller und Dienstleister von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) wurden getrennt betrachtet.

 

Das Ergebnis

Noch haben digitale Techniken wenig Auswirkungen auf die Zahl der Arbeitsplätze. Positive Beschäftigungseffekte gibt es bislang nur bei Experten im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Tendenziell drohen Jobverluste am ehesten für Beschäftigte, die einfache Helfertätigkeiten ausüben, auch das überrascht wenig.

 
Den Bericht (pdf, 8 Seiten) finden Sie hier

 

 

„Gefällt mir“ – Social Networks und Mittelstand

11 Aug

Social MediaSeit gut einem Jahrzehnt nutzt fast jeder ein oder mehrere Social-Networks um sich zu vernetzen, seine Vorlieben aufzuzeigen und ein perfektioniertes Abbild seiner selbst darzustellen. Das Thema Social Media sollte aber angesichts der enormen Nutzerzahlen nicht als private Angele- genheit angesehen werden. Gerade im Hinblick auf Aspekte wie bei der Stärkung der eigenen Unternehmensmarke ist das Potential der Vernetzung auf B2B-Ebene sowie bei der zielführenden Kommunikation mit Kunden von hoher Bedeutung! Weiterlesen …