Artikelserie Ergonomie am Arbeitsplatz – Teil 2: Die passende Ausstattung

5 Mai

ArbeitsmaterialDie richtige Sitzhaltung, wie die Abstände zu den Arbeitsgeräten wie z.B. beim Monitor zu halten sind und was man allgemein vorbeugend gegen Rückenschmerzen machen kann, ist im 1.Teil der Artikelserie zum Thema Ergonomie am Arbeitsplatz behandelt worden. Diesmal liegt der Fokus bei den typischen Arbeitsgeräten im Büro. Dazu zählen typischerweise Maus, Tastatur und Bildschirm! Wie die ergonomische Konstruktionsweise das Arbeiten noch erleichtert, wird hier genauer beschrieben.

Schließlich spielen die ergonomisch gestalteten Arbeitsmittel eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Gesundheit der Angestellten und ist keine Trivialität. Die Ergonomie am Arbeitsplatz fördert aber auch das Wohlbefinden sowie ein angenehmes Arbeitsumfeld, was durchaus positive Effekte für die Arbeitsleistung zur Folge hat.

Ergonomie am Arbeitsplatz mit den passenden Geräten

Ergonomische Mäuse

Mit der der intensiven Nutzung des Internets hat sich auch die Zahl der Angestellten im Büro in den letzten 20 Jahren deutlich erhöht.

Man könnte meinen, dass die Arbeit am Rechner im Vergleich zu Berufen mit besonders schweren körperlichen Tätigkeiten weniger von physischen Beschwerden geprägt ist. Doch das wird meist unterschätzt. Die stundenlange Nutzung einer Computermaus kann im ungünstigen Fall zu Entzündungen im Unterarm führen. Bei klassischen Mäusen ist die Handkante in der Regel auf dem Tischboden. Die Drehung erfolgt dabei aus dem Unterarm, während Elle und Speicher sich gegeneinander drehen. Bei einer ergonomisch konstruierten Maus werden die Muskeln weniger stark belastet und begünstigen die Blutzufuhr.

Ergonomische Tastatur

Bei klassischen Tastaturen findet man immer wieder die gleiche Konstruktion des Bedienfeldes wieder. Die Arme ziehen zur Mitte Richtung nach innen, während die Handgelenke aufgrund der Bauweise nach außen drehen. Auf diese Weise werden Spannungen in den Muskeln verstärkt, was auf langfristige Sicht sehr nachteilig sein kann. Das Repetitive-Strain-Injury-Syndrom (kurz RSI) ist ein Krankheitsbild, das durch ständig wiederholende Tätigkeiten auftritt und tritt in diesem Fall durch dauerhafte Fehlstellungen der Handgelenke auf. Ergonomische Tastaturen sehen in der Regel so aus, dass die Tasten sich passend zu den Händen verformen. Auf diese Weise wird eine dauerhafte Drehung verhindert.  Auch ohne Ergonomie lässt sich das vermeiden, wenn die Hände nicht dauerhaft an der Tastatur kleben, sondern bei Inaktivität geschont werden.

Ergonomischer Bildschirm

Bildschirme sind im Büroalltag inzwischen eine Selbstverständlichkeit und beanspruchen nicht nur stundenlang die Augen, sondern Schultern, Nacken und Wirbelsäule, wenn der Bildschirm falsch positioniert ist. Mit der Höheneinstellung der Bildschirme ist es noch nicht erledigt. Ergonomische Bildschirme wie die Flüssigkristallbildschirme können die Polarisationsausrichtung des Lichts beeinflussen, was für eine optimale Bildschirmdarstellung sorgt. Ergonomische Bildschirme lassen sich zudem Schwenken, kippen und drehen. Testen Sie es an ihrem Bildschirm mal aus.

One Response to “Artikelserie Ergonomie am Arbeitsplatz – Teil 2: Die passende Ausstattung”

  1. Marian 8. Mai 2017 at 11:28 #

    Hallo Khoa,
    schöne Ergänzung zum ersten Teil.
    Ich selbst nutze schon seit vielen Jahren einen Flüssigkristallbildschirm und bin super zufrieden damit!
    Zum Thema RSI: Nicht nur die Tastatur sondern auch die falsche Mausbedienung trägt dazu bei. Ich habe dafür ein Mauspad mit Gelenkstütze, hilft auch super.

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