Bunte Plakataktion

12 Jun

Gerade das Handwerk hat zunehmend Probleme, freie Ausbildungsplätze zu besetzen. Auch, weil viele nicht wissen, was sich hinter einzelnen Ausbildungsberufen versteckt. Mit einer bunten Plakataktion in sechs deutschen Städten rückt der Zentralverband des Deutschen Handwerks aktuell diese eher unbekannte Lehrberufe verstärkt in den Fokus.

Wer weiß schon, dass ein Sattler nicht nur Reitsättel herstellt, sondern auch Motorradsitze? Wer kennt die Bedeutung eines Chirurgiemechanikers, ohne den Fachärzte bei Operationen nicht weit kommen würden? Und was macht eigentlich ein Vergolder? Viele der über 130 Ausbildungsberufe im Handwerk sind vielleicht vom Namen her bekannt. Den wenigsten dürfte aber der Beruf eines Handzug-Instrumentenmachers bekannt sein. Aber auch, wenn man den Beruf schon einmal gehört hat, wissen viele nicht, was wirklich dahintersteckt. Oder Jugendliche haben eine völlig falsche Vorstellung von einem Ausbildungsberuf. Und was man nicht kennt, will man auch nicht lernen.

#einfachmachen

Unter dem Motto  #einfachmachen rückt das Handwerk deshalb mit einer neuen Aktion bekannte, aber auch unbekannte Ausbildungsberufe in den Fokus: Knallig-farbige Plakate mit Fragen wie „Was macht eigentlich ein Technischer Modellbauer?“ machen noch bis 14. Juni Passanten in sechs deutschen Großstädten auf die Vielfalt des Handwerks und seiner Berufe aufmerksam.

Die Plakate hängen in Berlin in der Invalidenstraße, in Hamburg auf der Reeperbahn, in München in der Grafinger Straße, in Frankfurt in der Windmühlenstraße, in Köln in der Venloer Straße und Am Wehrhahn in Düsseldorf.

Alle Informationen zu den 130 Ausbildungsberufen finden Sie auf handwerk.de.

Plakataktion handwerk

„Was macht eigentlich …?“ – eine bunte Plakataktion ruft derzeit dazu auf, sich mit eher unbekannten Handwerksberufe zu beschäftigen.

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