Jobkiller Industrie 4.0?

18 Mai

Kostet die Digitalisierung Jobs? Bislang zumindest noch nicht im größeren Umfang. So das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 2.032 Betrieben für eine gemeinsame Erhebung durch das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Allerdings sind auch erst in 18 Prozent der Unternehmen 4.0-Technologien zentraler Bestandteil, wobei hier Dienstleister deutlich die Nase vorne haben. 31 Prozent der Unternehmen haben sich noch nicht mit der Nutzung neuer digitaler Techniken beschäftigt.

 
Um nicht „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen – z. B. Software-Firmen mit Handwerksbetrieben – wurde für die Auswertung der sekundäre Sektor (Produzenten) vom tertiären Sektor (Dienstleistungen) getrennt und innerhalb dieser Sektoren zusätzlich nach wissensintensiven und nicht-wissensintensiven Bereichen unterschieden. Auch Hersteller und Dienstleister von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) wurden getrennt betrachtet.

 

Das Ergebnis

Noch haben digitale Techniken wenig Auswirkungen auf die Zahl der Arbeitsplätze. Positive Beschäftigungseffekte gibt es bislang nur bei Experten im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Tendenziell drohen Jobverluste am ehesten für Beschäftigte, die einfache Helfertätigkeiten ausüben, auch das überrascht wenig.

 
Den Bericht (pdf, 8 Seiten) finden Sie hier

 

 

Noch keine Kommentare.

Hinterlasse eine Antwort