No-Gos am Arbeitsplatz: Was Kollegen auf die Palme bringt

29 Mrz

Büro No-GosJeder hat Angewohnheiten und spezielle Eigenheiten – das macht schließlich unseren Charakter aus. Aber sich auch genauso frei am Arbeitsplatz zu präsentieren, kann mitunter nicht so gut ankommen. Nervige Kollegen können einen auf Dauer mit ihren lästigen Angewohnheiten so richtig auf die Palme bringen. Doch oft ist einem gar nicht so bewusst, dass man selber etwas falsch macht. Wir haben 9 der nervigsten No-Gos am Arbeitsplatz zusammengefasst.

No-Go #1: Nervige E-Mails und Memes von Kollegen

So gerne man seine Arbeitskollegen vielleicht auch hat – im Büro ist es meistens stressig und man möchte vorrangig seine Arbeit erledigen. Ständige Mails mit Katzen-Videos und witzigen Sprüchen können auf Dauer wirklich nervig sein. Zumindest wenn man ständig davon berieselt wird.

Das ist nämlich nicht nur nervtötend, sondern auch unseriös und es trägt nicht unbedingt zur Produktivität bei.

No-Go #2: Deko, Fotos und noch mehr Deko

Ein persönlicher Touch macht den Arbeitsplatz wohnlicher, stimmt – doch wenn der Arbeitsplatz zum Wohnzimmer mutiert, dann geht es doch ein wenig zu weit. Vor allem gemeinsame Bereiche sind ein absolutes No-Go, wenn es um persönliche Dekoration geht. Mal ehrlich, wen interessieren schon die ganzen Hunde-, Katzen-, Urlaubs- und Familienfotos oder die Urlaubsmitbringsel vom Kollegen?

No-Go #3: Intensiv riechendes Essen

Die Mittagspause und ein paar Snacks zwischendurch heben die Laune und geben Energie für den Tag. Doch bei den Essensgewohnheiten gehen bei vielen die Meinungen auseinander. Wer seinen Döner schnell zwischendurch am Arbeitsplatz vertilgt, wird sich bei den Kollegen definitiv keine Freunde machen! Auch wenn der Döner oder der Thunfischsalat noch so attraktiv scheinen, sollte man doch ein wenig Rücksicht auf die Geruchsnerven der Arbeitskollegen nehmen!

No-Go #4: Ständiges Quatschen im Büro

Niemand möchte ständig beim Arbeiten unterbrochen werden. Allzu gesprächsfreudige Kollegen punkten daher eher selten mit Sympathie. Vor allem, wenn man sich konzentrieren muss und ständig die Gespräche vom letzten Wochenende oder Urlaub hört, geht einem das wirklich auf den Zeiger!

No-Go #5: E-Zigarette im Büro

Ja, die E-Zigarette ist auf dem Vormarsch und der eine andere möchte die Alternative zum Glimmstängel auch gerne im Büro genießen. Verständlich, doch ebenso problematisch – denn nicht jeder freut sich über die süßen Dämpfe. Abgesehen davon schaut es auch wirklich komisch aus, wenn man mit der einen Hand telefoniert, mit der anderen Hand tippt und noch dazu seine E-Zigarette dampft!

Interessant: Rechtlich gesehen ist Dampfen am Arbeitsplatz zwar nicht per se verboten, unterliegt aber dem Ermessen des Arbeitgebers. Dem Betriebsklima zuliebe sollte man sich aber in jedem Fall zurückhalten und auch mit der E-Zigarette den Raucherhof aufsuchen!

No-Go #6: Privattelefonate am Arbeitsplatz

Schon Archimedes hat gesagt: „Störe meine Kreise nicht!“ Und genau diese Einstellung könnten manche Arbeitskollegen gut gebrauchen. Denn niemand möchte sich gezwungenermaßen den halben Tagesablauf und die Wochenendpläne der Mitarbeiter anhören. Vor allem das moderne Telefonieren mit Lautsprecher bringt kann das Fass zum Überlaufen bringen! Ein kurzer Gang zum Telefonieren vor die Tür ist nicht zu viel verlangt.

No-Go #7: Zu viel Körperkontakt

Gefühlsbetonte Menschen gehen beim Thema Körperkontakt gerne mal etwas zu weit. Nicht jeder will ständig angestupst, angetippt oder generell irgendwie angefasst werden. Kitzeln, am Arm fassen, zu nah herantreten – all das kann selbst gutmütigen Kollegen zu viel sein. Vor allem schwangere Frauen werden mit der obligatorischen Frage „Darf ich mal anfassen?“ so ihre inneren Konflikte haben.

Doch zumindest werden die meistens noch gefragt – das Schlimmste sind einfach permanente Berührungen ohne wirklichen Anlass. Gehen Männer bei Frauen im Büro „auf Tuchfühlung“, dann wird es sowieso problematisch!

No-Go #8: Ekelige Angewohnheiten

Klingt dramatisch? Ist es auch! Vielen Kollegen vergeht schnell mal der Appetit, wenn endlos gehustet und geniest wird, das Nagelschneiden am Schreibtisch stattfindet, oder die Toilette jedes Mal nach einem bestimmten Besucher unbenutzbar ist. So handelt man sich auch schnell einen Ruf als Ekelpaket ein! Und das auch vollkommen zurecht!

No-Go #9: Das Telefon auf Lautsprecher

Dieses Geräusch kennt jeder und löst bei vielen spontane Aggressionsanfälle aus – das eindringliche Geräusch eines Telefons. Warum die Dinger von manchen Kollegen auf laut geschaltet werden müssen, ist wohl der ganzen Menschheit ein Rätsel. Fest steht, dass es passiert und zwar häufiger, als den meisten lieb ist. Definitiv ein absolutes No-Go!

Fazit

Es gibt so Einiges am Arbeitsplatz, das in die Kategorie „No-Go“ fällt. Egal ob beim Steuerbüro, in der Marketing Agentur oder in der Anwaltskanzlei – die angeführten Punkte kennt wahrscheinlich der eine oder andere aus dem eigenen Büro! Erkennt man sich in einem der aufgezählten Punkte wieder, sollte man sich vielleicht in Zukunft ein wenig zurücknehmen. Für das Wohl der Kollegen und das allgemeine Arbeitsklima ist ein wenig Sensibilität sicher kein Fehler.

 

Gerald BacherAutor: Gerald Bacher

Gerald Bacher kümmert sich als Online Marketing Spezialist um den Online Auftritt vom <a href=“https://www.schmid-steuerberater.at/“ target=“_blank“>Steuerbüro Franz Schmid in Jenbach</a> in Tirol. Lautes Telefonieren, ständiges Quatschen oder Döner im Büro sind seine absoluten „Favoriten“ unter den No-Gos am Arbeitsplatz! ;)

 

One Response to “No-Gos am Arbeitsplatz: Was Kollegen auf die Palme bringt”

  1. gerhard 13. Juni 2017 at 12:04 #

    Erst gestern kam ein Artikel heraus, der genau sagte, dass Elektrische Zigaretten genauso schädlich seien, wie normale Zigaretten. Ob ich das nun glauben soll oder nicht steht in den Sternen. Ich jedenfalls rauche weiters meine E-Zigaretten, weil es mir damit sehr viel besser geht als ohne!
    https://kurier.at/wissen/neue-studie-e-zigaretten-so-schaedlich-wie-tabak/269.427.220

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