Recruiting Trends 2016 für den Mittelstand

18 Aug

trendsDie Beschaffung von qualifizierten Fachkräften für die jeweiligen Tätigkeitsbereiche gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Personalwirtschaft und ist auch mit hohen Risiken verbunden, die schwer vorauszusehen sind!

 

Geeignete Bewerber mögen zwar hohe Fachkompetenzen in ihrem Tätigkeitsbereich sowie und ein hohes Maß an sozialer Kommunikationsfreude haben! Aber wenn Faktoren wie Arbeitsklima, interne Konflikte, die Arbeitgebermarke oder die Tätigkeitsbereiche nicht den Wunschvorstellungen der Fachkräfte entsprechen, sind die Angestellten schneller weg als man denkt.

Im Zeitalter der schnellen Vernetzung und des Internets müssen Recruiter ihr Aufgabenfeld anders als früher immer wieder neu definieren und das Ziel von Recruiting auf eine langfristige Sicht legen. Eine Stellenanzeige auf verschiedenen Plattformen zu setzen reicht gerade im Mittelstand allein nicht aus. Die Personalbeschaffung erfordert im Hinblick auf eine langfristige Bindung dementsprechend eine gewisse Anpassungsfähigkeit an die Gegebenheiten der modernen Zeit. Welche Recruiting Trends im Jahr 2016 unter anderem gefragt sind und inwiefern sie für den Mittelstand von Bedeutung sind, wird im folgenden Abschnitt aufgezeigt!

Trends der Personalbeschaffung und die Herausforderungen

Qualität der Fachkräfte als wichtiges Kriterium

Welche spezifischen Kenntnisse von Bewerbern gefragt sind, welche Ausbildungsgänge und Studiengänge erforderlich wären, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Gewisse Gemeinsamkeiten sind zwar in den Anforderungsprofilen von Stellenanzeigen enthalten. Doch bei einer Vielzahl an Bewerbern sind hervorstechende Merkmale im Bewerbungsprofil bei der Personalbeschaffung von hoher Bedeutung. Die Qualität der Fachkräfte ist gewiss kein neuer Trend, erfordert aber vom Recruiter ein strukturiertes Denken mit Berücksichtigung aller relevanten Faktoren!

Ein Blick auf die führenden Hidden Champions (vgl. wiwo.de ) zeigt deutlich Branchen wie Tunnelbohrmaschinen, Prothesen, Schiffbau, Industrieklebstoffe oder Verpackungsmaschinen auf, die im industriellen Sektor aktiv sind. Recruiter, die in diesen Branchen nach geeigneten Bewerbern suchen, müssen u.a. ein Hohes Maß an Kommunikation, eine hohe Affinität in der Branche und Kenntnisse aller wichtigen Instrumente zum Matching passender Fachkräfte beherrschen.

Unternehmensimage als Anziehungsfaktor

Das Unternehmensimage ist auch 2016 eine der wichtigsten Faktoren. Unter der Marketingkonzeption Employer Branding (die Steigerung der Attraktivität der Arbeitgebermarke) ergeben sich für Recruiter Chancen für die Personalbeschaffung. Angesichts der starken Konkurrenz beim Kampf um die besten Fachkräfte wäre eine nach außen vorgelebte Unternehmenskultur aber nicht nur im Hinblick auf die Personalbeschaffung, sondern auch auf die Zielsetzungen des Unternehmens von unschätzbarem Wert! Netzwerkbeziehungen, Partnerschaften und die Gewinnung von Neukunden wäre für eine positiv wahrgenommene Attraktivität des Arbeitgebers von unschätzbarem Wert.

Employer Branding sollte als kontinuierlicher Prozess verstanden werden, der nicht einfach aprubt endet. So können aus internen Gesprächen, wie Mitarbeitergesprächen, wertvolle Informationen herausgefiltert werden, worauf Mitarbeiter Wert legen, wo Potential und Verbesserungsbedarf besteht! Es gibt auch Unternehmen, die beispielsweise in Form von Unternehmensvideos mit Mitarbeitern die positiven Merkmale hervorheben! Bei Unternehmen im Mittelstand wäre Employer Branding ein wirkungsvolles Mittel, um eine positive Wahrnehmung bei möglichen Kandidaten zu erzielen.

Social Recruiting

Die hohe Bedeutung von Social Media und die Nutzung ist auch bei Kleinunternehmen und mittelständischen Betrieben bekannt, wird aber branchenübergreifend nach wie vor nicht in seinem kompletten Potential für den Bereich Recruiting ausgeschöpft, obwohl es zu den wichtigsten Zukunftstrends gehört. Social Media Recruiting erfordert vom Personaler gute Kenntnisse über die Möglichkeiten der Direktansprache über Plattformen wie XING, Linkedin, Twitter oder Facebook, ein hohes Maß an Kommunikation zwischen Abteilungen wie beispielsweise der Personalbeschaffung und Marketing, aber auch eine schnelle Reaktionszeit bei Networking Plattformen. Social Recruiting ist aber nicht nur auf die eigenen Plattformen fixiert: wichtige Beiträge auf vertrauenswürdigen Channels mit vielen Followern bieten für Recruiter viele Möglichkeiten!

One Response to “Recruiting Trends 2016 für den Mittelstand”

  1. x 8. September 2016 at 20:35 #

    Das Image des Unternehmens darf beim Recruitment nicht unterschätzt werden. Wenn ein Arbeitgeber attraktiv ist, hat man die Wahl unter möglichst vielen kompetenten Bewerbern.

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